Permakultur

Aus Alternatives-Wissen.de - Die Alternative Wissensdatenbank für alternative Medizin, Heilkunde, Heilmethoden, Gesundheit, Ernährung, Aufklärung, Politik, Zukunftsforschung, Esoterik, Grenzwissenschaften, ...

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Nachhaltige Landwirtschaft

Unsere heutige Landwirtschaft und die Art und Weise wie sie den Boden bewirtschaftet, laugt die Böden aus und senkt deren Nährstoffgehalt. Dies hat auch Auswirkungen auf unsere Gesundheit, da die produzierten Lebensmittel nicht mehr die Vielfalt an Nährstoffen enthalten die wir benötigen. Auch werden oft giftige Stoffe verwendet, die wir dann auch zu uns nehmen, ohne das es den meisten wirklich bewusst ist. Die Permakultur ist eine Möglichkeit, ohne Chemie und mit statt gegen die Natur den Boden zu bewirtschaften und trotzdem eine Gute Ernte zu erzielen.

Vielfalt statt Monokultur

Schaffung von Klimazonen

Wärmefallen

Windblockaden

Teiche

Hügelbeete

Durch einen speziellen Aufbau können die Hügelbeete sehr lange ohne zusätzliche Düngung genutzt werden. Bei einem normalen Hügelbeet wird als Grundlage meist zerkleinertes Häckselgut, Kompost und andere schnellverrottende Materialen genommen. Bei einem So angelegten beet hat man anfangs einen totalen Nährstoffüberschuss, und nach ein paar Jahren muss man bereits wieder düngen. Bei einem Hügelbeet nach Sepp Holzer werden als Grundlage des Beetes ganze Baumstämme, Äste und Büsche verwendet. Da die Stämme nur sehr langsam verrotten, geben sie jahrelang Nährstoffe ab, somit kann ein solches Beet problemlos 15 Jahre ohne Düngung verwendet werden. Zudem sollte man bei einem Hügelbeet beachten, das die Neigung des Hügels relativ steil ist(über 45 Grad). Dadurch wird verhindert, das sich die Erde verdichtet und der Gasaustausch wird nicht gestört.

Gründüngung

Als Gründüngung bezeichnet man den Anbau von bodenverbessernden Pflanzen. Lupinen beispielsweise verbessern den Boden, in dem sie durch ihre tiefe Bewurzelung einer Verdichtung des Bodens entgegenwirken und vermehrt Stickstoff in den Boden einbringen.

Beim Mulchen bringt man Pflanzenteile auf dem Boden aus, die dann allmählich verotten. Die Teile werden von den Bodenlebewesen wie Würmer verwertet und in den Boden eingebracht. Zudem schützen sie den Boden vor direkter Sonnenstrahlung und wirken damit der Austrocknung entgegen. Die komplett verotteten Pflanzen werden dann zu nährstoffreichem Humus.

Tiere

Tiere spielen in der Permakultur eine wichtige Rolle, sie dienen nicht nur als Lieferant von Nahrung, sondern helfen in der Permakultur die Balance der Natur zu halten.

Schädlinge und Nützlinge

Ein grosses Problem in der konventionellen Landwirtschaft sind Schädlinge. Meistens sind es Insekten, gegen welche man mit Pestiziden vorgeht, damit sie einem nicht die Ernte zerstören. Der Einsatzt dieser meist chemischen Substanzen führt zu einem Ungleichgewicht in der Natur, wobei wichtige Lebewesen meistens getötet werden.

In der Permakultur verfolgt man einen anderen Ansatz, in dem man durch die Pflanzenvielfalt die verschiedensten Tierarten anzieht. Die verschiedenen Arten konkurrenzieren sich gegenseitig, vertreiben sich oder fressen einander auf. So werden Schädlinge ganz schnell auch mal zu Nützlingen.

Schweine

Schweine durchwühlen und lockern den Boden und und mit ihrem Kot düngen sie zusätzlich noch das Feld. Werden sie unter Obstbäumen ausgesetzt, fressen sie dass Fallobst und verhindern damit das es schimmelt und verrottet. Wenn eine alte Schweinerasse eingesetzt wird, können sie auch im Winter problemlos auch direkt auf den Feldern gehalten werden.

Enten

Enten fressen Schnecken und beseitigen damit einer der unbeliebtesten Schädlinge.

Regenwürmer

Regenwürmer sind die Pflüge der Natur, laut Wikipedia bewegen Regenwürmer auf einem 6 Hektar grossen Feld rund 25 Tonnen Erde an die Oberfläche. Zudem bringen sie auch wieder Nährstoffe in den Boden, indem sie Laub und andere pflanzliche Abfallprodukte fressen und über ihren Kot im Untergrund verteilen. Durch ihre Gänge lockern sie den Boden und verbessern den Gasaustausch in der Erde.

In der konventionellen Landwirtschaft wird durch den Einsatz von Pestiziden und die brachiale und tiefgreifende Pflügung des Bodens oft einen Grossteil der Regenwürmer getötet, so dass künstliche Düngung zu einem muss wird.

Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge