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Gen-Zucker: In den USA verboten, aber in Deutschland erlaubt? - veröffentlicht am 06. Feb 2011 auf GesundheitlicheAufklärung.de

Newsletter Umweltinstitut München e.V.:

Die Versuche mit genmanipulierten Zuckerrüben sollen jetzt in Deutschland ausgeweitet werden. Ab März will Monsanto drei Jahre lang seine Gen-Rüben in Sachsen-Anhalt und voraussichtlich auch an weiteren Standorten testen.

Pikanterweise handelt es sich um genau dieselbe Zuckerrübe, die in den USA aufgrund erheblicher Umweltbedenken nach mehrjährigem Anbau verboten wurde.

Schon vor mehreren Jahren wurde ein Antrag auf kommerziellen Anbau in der EU eingereicht. Klares Ziel der Freisetzung ist es also, den Anbau genmanipulierter Zuckerrüben in Deutschland und Europa in großem Stil zu ermöglichen.

Der Freilandanbau genmanipulierter Zuckerrüben ist hochriskant: Zuckerrüben werden durch den Wind aber auch durch Insekten bestäubt. Die Pollen werden also über große Entfernungen verbreitet, transgenes Material kann aber über Bienen auch in den Honig gelangen. Zuckerrüben kreuzen in eine Vielzahl anderer Pflanzenarten aus, so dass auch Wildpflanzen genetisch verschmutzt würden. Das gesundheits- und umweltschädliche Pestizid Roundup würde in noch größeren Mengen ausgebracht.

Das Umweltinstitut München fordert die Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner auf, den beantragten Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Zuckerrüben nicht zu genehmigen sowie Genehmigungen laufender Freisetzungen mit Zuckerrüben umgehend zurück zu ziehen.

Unterstützen Sie unsere Forderung. Schicken Sie eine Protest-Mail an Ministerin Ilse Aigner!

Weitere Informationen zur Monsanto-Rübe und einen Musterbrief finden Sie hier: Dümmer als die USA erlaubt

Helfen Sie mit diese Informationen zu verbreiten! Es geht um Sie, Ihre Familie, Ihre Kinder! Es geht um uns alle!



Petition gegen die EU-Richtlinie THMPD - Frist: 11.11.2010 (gebraucht werden 50.000 Mitzeichner)

siehe auch:

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